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Buchbesprechung: Die Geschichte der Skelette



Steckt im Rüssel des Elefanten eigentlich einen Knochen? Geht das Pferd auf den Zehenspitzen? Und was hat die Kuh mit einem Delfin gemeinsam? Diesen und anderen Fragen geht “Die Geschichte der Skelette” des renommierten Sachbuchautors Jean-Baptiste de Panafieu nach. Zahlreiche Ausklappelemente und das grafisch aussergewöhnliche Layout machen Biologie und Evolution für Kinder wie für Erwachsene spannend und greifbar.
Dem Verlag Knesebeck, der sich immer wieder mit der Publikation ganz besonderer Bücher verdient macht, ist mit dem Buch ein grosser Wurf gelungen. Noch nie wurde Evolution so beeindruckend schön und überraschend erzählt wie in diesem interaktiven Bildband. Beurteilung: Ein absolutes Muss für neugierige Kinder, die sich für Tiere, die Natur und die damit verbundenen Zusammenhänge interessieren.
Die Geschichte der Skelette – oder warum alle mit allen verwandt sind. Gebunden, 34 Seiten, mit 46 schwarzweissen Abbildungen. Preis: 24,95 €

Ausstellung auf dem Mont Soleil


Clemens Ruben
Radierungen und Bilder
Mont Soleil 1. – 31. Mai 2012
Offene Tür im Atelier, Ausstellung
Offen jeden Tag im Mai 2012 von 14 Uhr bis 20 Uhr.
www.clemens-ruben.ch

Bulgarisches Versteckspiel


Das bulgarische Kino ist im Westen angekommen – die Mentalität der Schauspieler offenbar noch nicht. „Avé“ ein Roadmovie führt in den Norden Bulgariens und in die Gegenwart eines Landes, das den Anschluss an die Welt noch sucht. Dazu passt auch, wie der Regisseur auf Anjela Nedyalkova, die Avé spielt, stiess.
Ich hatte sie in einem Film in einer kleinen Rolle gesehen und wollte sie zuerst für eine Nebenrolle engagieren – eine der Drogenabhängigen –, doch gefiel sie mir so gut, dass ich sie nochmals anrief, um ihr die Hauptrolle anzubieten. Nur erschien sie dann nicht zu unserem Treffen. Ich suchte in der Folge sechs oder sieben Monate lang nach einer Darstellerin für Avé und wählte schliesslich vier Mädchen aus, mit denen ich alle Szenen x-mal durchspielte, doch nie ganz zufrieden war. Mir schien, irgendetwas stimme nicht. Ich bat also den Castingverantwortlichen, Anjela ausfindig zu machen, im Wissen, dass sie an einer Kunstschule studierte. Man erklärte ihm jedoch, sie fehle systematisch in den Klassen und niemand wisse, wo sie sei. Einige Tage später trafen wir sie in einem Café. Wir vereinbarten wieder ein Treffen und sie versetzte uns aufs Neue! Als wir dann in der Kunstschule waren, um für eine Szene den Dreh vorzubereiten, sah ich sie wieder. Sie erzählte mir, dass ihrer Mutter am Abend vor dem Casting etwas Schreckliches zugestossen war und sie deshalb nicht hätte kommen können.
Ich weiss bis heute nicht, ob sie mir damals die Wahrheit erzählte. Jedenfalls warnten mich alle um mich herum, ich sei ja total verrückt, zehn Tage vor Drehbeginn eine Schauspielerin zu engagieren, die praktisch noch keine Dreherfahrung hatte. Aber ich glaubte an sie und es hat sich ausbezahlt.

Der Film im Verleih von Trigon Film läuft seit gestern in den Schweizer Kinos.

Abendstimmung Quintamar


www.quintamar.com

At the Crack of Dawn


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Moon over Quintamar


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Wie die Tiere ihre Farben bekamen

Es gab eine Zeit, da unterschieden sich die Tiere in Afrika nur durch ihre Gestalt. Das ist lange her und war irgendwie auch traurig, denn die Tiere trugen alle dieselbe Farbe: Grau. Klar, dass so keine Stimmung aufkommen konnte. Während die Blumen in der Steppe farbig wuchsen, gingen die Tiere umher wie eine Trauergesellschaft. Das sah dann so aus:

Eines Tages dann, lädt der Löwe, der König der Tiere, zur Feier der Geburt seines Sohnes alle Tiere zu einem grossen Fest ein. Bloss, wie sollen sich diese für den Anlass herausputzen? Die zündende Idee des Leopards beendet die verzweifelte Ratlosigkeit. Er schlägt vor, dass dich die Tiere gegenseitig farbig anmalen sollen. Begeistert machen sie sich an die Arbeit. Ziemlich turbulent geht es dabei zu, und für manche Tiere kommt es ganz anders als geplant. Wir erfahren, wie der Pavian zu seinem roten Hinterteil kam und wieso der Esel seitdem bei den Menschen lebt. Eine traditionelle Geschichte aus Tansania, die in wunderbar farbigen Bildern lebendig wird. Herausgegeben wurde das Buch von Angelika Brockhaus in Zusammenarbeit mit der Tingatinga-Kooperative. Diese wurde, bevor sie 2006 in die Selbständigkeit entlassen wurde, von Helvetas unterstützt.

Wie die Tiere ihre Farben bekamen, Bilderbuch in drei Sprachen, Swahili, Englisch und Deutsch. 32 Seiten, CHF 24.80. Bestellung: www.tingatinga.ch

Der Mondbär macht meinen Sohn glücklich

Eine wunderbare Parabel um Werte wie Vernunft und Freundschaft ist das Buch, Mondbär, das mein Sohn als Gutenachtgeschichte über alles liebt. Worum geht es? Der Mondbär hat im Mond einen Freund und Ratgeber gefunden, der immer für ihn da ist. Das Problem nur: Er ist einfach sehr weit weg – mit der Leiter für den kleinen Bär uner-reichbar. Um ihm näher zu sein, holt der Mondbär den Mond eines Nachts mit einem Seil vom Himmel. Die anderen Tiere aber sind traurig, da sie nachts den Mond nicht mehr sehen und machen sich auf die Suche nach ihm. Nach langem Umherirren sehen sie Licht aus des Mondbärs Baumwohung scheinen. Hier liegt der Mond auf dem Bett. „Psst“ sagt der Mondbär, „der Mond schläft gerade. „Das geht doch nicht, der Mond gehört nicht dem Mondbär alleine, er soll wieder für uns alle scheinen“, so die Tiere. Da müssen sie dann einen Kompromiss finden, der alle glücklich macht – und das schaffen sie auch.
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Captain Beefheart R.I.P.


African Snake

Afrika