Unser Sommer 2011 beginnt im Oktober
Und zwar hier: www.quintamar.com
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Als Kind habe ich einige Häuser für meine Modelleisenbahn zusammengesetzt. Architekt bin ich deswegen nicht geworden. Doch der pädagogisch wertvolle Hausbau im Massstab 1:87 ist mir immer in Erinnerung geblieben. Die detailgetreuen Häuser sind aus Kunststoff gefertigt. Hauptsächlicher Bestandteil: Das ungiftige Polysterol. Jetzt habe ich selber Kinder – und diese wieder eine Modelleisenbahn. Die Vollmer GmbH & Co. KG aus Stuttgart Zuffenhausen, die Marktführerin in Miniaturarchitektur im deutschen Raum, wartet nun mit einer Weltneuheit auf: kompostierbaren Bausätzen aus nachwachsenden Rohstoffen.
Die Materialien, die dabei verwendet werden, sind Mais, Kartoffelstärke und Zellulose-Abfallprodukte. Wie es dazu kam? Vollmer beliefert auch die Autoindustrie, wo heute 95% der Wagen recyclierbar sein müssen. Umweltgedanke bei Vollmer war schon früher da. So verwendet das Unternehmen seit Jahrzehnten keine cadmiumhaltige Farben mehr. Laut Susanne Tochtermann, Sprecherin des Unternehmens, habe man sich nach dem Schock der BP-Katastrophe im Golf von Mexiko gesagt, dass etwas getan werden müsse. Die in der Schublade liegende Idee, rezyklierbarer Modellhäuser wurde in die Tat umgesetzt. Seither führt Vollmer mehrere Häuser, die kompostiert werden könnten. Die Initiative zu Nachhaltigkeit auch im Modellbau zahlt sich für das Unternehmen aus: “Unsere Bio-Häuser finden guten Zuspruch bei Familien. Zudem fühlt sich das Material besser an als die herkömmlichen Bestandteile”, so Susanne Tochtermann. Ich kann diese Aussage bestätigen. Wir haben den Bio-Bauernhof zusammengebaut. Meine Tochter hat sich mit Insbrunst an das Zusammensetzen der Teile gemacht und war während vier Stunden nicht mehr ansprechbar. Das Resultat lässt sich sehen – und das Gefühl, dass das Häuschen irgendwann auf Nimmerwiedersehen den Weg des irdischen gehen wird, ist befriedigend. Nicht, dass meine Tochter nicht Stolz auf ihr Werk ist, aber in 10’000 Jahren sollen Archäologen trotzdem nicht ihr Haus noch intakt ausgraben müssen. Das begreift heute auch eine 10-Jährige.

Unser Sohn mag Bagger und Autos – und die kranke Ameise, deren Schicksal ihm nahe geht. Diese hat sich bem Transport eines Riesenbündels von Fichtennadeln am Rücken verletzt. Schon bald wird sie vom Arzt, der mit der Schneckenamblanz herandüst, verarztet. Eine wunderbare Geschichte erzählt von Zdenek Miler, erhältlich beim Leipziger Kinderbuchverlag oder bei Amazon.
1985 verirrte sich “Humphrey”, ein Buckelwal, bei San Francisco in einen Flussund hielt mit seiner Irrfahrt seine Retter in Atem. Erst nach 25 Tagen fand er den Weg zurück in den Pazifischen Ozean – allerdings nicht freiwillig: Erst auf Schallplatten aufgenommene Buckelwal-Gesänge lockten den Riesensäuger ins Freie. “Humphrey” machte damals kehrt, als er die mit Lautsprechern unter Wasser abgespielten Töne feindlicher Killer-Wale auf der einen Seite und das freundliche Quietschen seiner Artgenossen auf der anderen Seite vernahm. “Humphrey” verirrte sich gleich zwei Mal in die Bucht von San Francisco. Fünf Jahre nach seiner ersten Süsswasser-Tournee kehrte er 1990 zurück und sass zwei Tage auf einer Sandbank fest. Während seines zweiten Gastspiels hielten ihn besorgte Tierfreunde mit angefeuchten Tüchern frisch und seine Körpertemperatur niedrig. Mit Hilfe eines Zuggeschirrs wurde er schliesslich freigeschleppt. Jetzt ist ein wunderbars Kinderbuch bei Stonebridge über “Humphrey” erschienen, das sein Abenteuer und die verzweifelten Versuche seiner Retter packend nacherzählt. Bestellen kann man das Buch bei Amazon.
Die Menschen erinnern sich noch heute an die Zeit mit “Humphrey”.
Octopus Soup ist ein Bilderbuch für Kinder, das ganz ohne Worte auskommt. Die braucht es auch nicht, denn die gewaltige Bildsprache Mercer Meyers mit ihren leuchtenden Farben wird universell verstanden. Die Bilder erzählen die Geschichte eines neugierigen Tintenfischs, der sich an der Ankerkette eines Fischerbootes auf den Weg nach oben macht. Einmal an Land, beginnt das Abenteuer erst. Ein Walross-Küchenchef hat es auf den leckeren Tintenfisch abgesehen – und zwar mit ihm als Zutat für seine leckere Tintenfisch-Suppe. Doch mit viel Glück entkommt der kleine Held aus dem Suppentopf und findet zurück in die zahlreichen Arme seiner Familienabgehörigen. Mit seiner rasanten Bildsprache zieht einer der bekanntesten Kinderbuch-Illustratoren auch unseren Sohn in seinen Bann.
Octopus Soup, Verlag Marshall Cavendish Corp, 26 Seiten, € 12,99.

Den Homo Faber in Reinkultur gabs am letzten Wochenende in Zürich zu beobachten. Wie immer lud der Dampfmodell-Club der Schweiz zu Fahrten auf seiner Anlage ein. Männer in Lokomotivführer-Overalls fütterten ihre Loks mit kleinsten Kohlestücken, füllten hier ein bisschen Wasser nach und umsorgten liebevoll und mit glänzenden Augen ihre Dampfrösser. Leidenschaft pur ist das. Ich bahaupte: Männer werden wie Kinder, wenn es um Modellbahnen geht – ich schliesse mich da nicht aus, meinen Sohn erst recht nicht. Schade nur, dass die sich ewig im Bau befindende Anlage mit unzähligen Brücken und einem Tunnel nur einmal im Jahr der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird. Denn: Die Modellbahn hat das Potential zu einer Touristen-Attraktion.
Eine wunderbare Parabel um Werte wie Vernunft und Freundschaft ist das Buch, Mondbär, das mein Sohn als Gutenachtgeschichte über alles liebt. Worum geht es? Der Mondbär hat im Mond einen Freund und Ratgeber gefunden, der immer für ihn da ist. Das Problem nur: Er ist einfach sehr weit weg – mit der Leiter für den kleinen Bär uner-reichbar. Um ihm näher zu sein, holt der Mondbär den Mond eines Nachts mit einem Seil vom Himmel. Die anderen Tiere aber sind traurig, da sie nachts den Mond nicht mehr sehen und machen sich auf die Suche nach ihm. Nach langem Umherirren sehen sie Licht aus des Mondbärs Baumwohung scheinen. Hier liegt der Mond auf dem Bett. „Psst“ sagt der Mondbär, „der Mond schläft gerade. „Das geht doch nicht, der Mond gehört nicht dem Mondbär alleine, er soll wieder für uns alle scheinen“, so die Tiere. Da müssen sie dann einen Kompromiss finden, der alle glücklich macht – und das schaffen sie auch.
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Here are four pretty self catering apartments and houses perfect for family and friends; from the top floors you can see the sea. The interios are tiled and spacious, with enough stripes and blocks of colour to add life to a functional décor.
Quintamar sits in the Ria Formosa: lovely farmland and trees and a 15-minute walk to a boat (summer only) or train to ferry you to the sand-pit beaches – reputedly the finest in Portugal. But the main joy is the natural swimming pool whose plants keep the water pure; bathing is in the centre, away from dense waterlilies and singing frogs!
Grown-ups can loll on loungers as little ones duck and dive, or join the owner’s children on the wooden pirate ship. On arrival, kind Tamar brings you milk, fruit, rolls, jam and eggs from her heens, local chef Pedro cooks on reques, and there are heaps of seafood restaurants in the fishing village of Santa Luzia. Beds – super comfy – are draped with Indian spreads, sofas wear throws, wood-burners keep you warm on cool nights, the two-storey apartments have sliding doors to balconies, and patios have space for barbecues. It couldn’t be nicer.
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Price
Houses € 400 – €950. Apartments €300 – €850. Prices per week.
Rooms
2 houses for 6-8. 2 apartments for 5. Apartments can interconnect.
Meals
Chef available. Restaurant 1 km.
Closed
Never
Directions
From Tavira continue on the N125 dir. Santa Luzia. At Pedras D’el Rei, turn left at Quintamar sign, follow signs on dirt track.
Contact
Tamar Welti
quinta_mar@hotmail.com
Tel: ++351 963 345 637