Nie mehr HP
Der Kunde will gepflegt werden – auch wenn er einen PC für “bloss” 1700 Franken gekauft hat. Offenbar klappt das bei HP, dem Marktleader unter den PC-Verkäufern in der Schweiz, noch nicht so ganz. Die ersten Schwierigkeiten mit meinem HP-PC, Modell Pavillion 7770, tauchten drei Monate nach dem Kauf auf – im August 2007. Sie waren der Beginn einer Odyssee. Folgende Punkte liessen mich wehmütig an den kundenfreundlichen Dell-Support zurückdenken.
- Was nützt mir ein telefonischer Support, wenn dieser nur gerade bis 18 Uhr angeboten wird, ich aber erst eine halbe Stunde später von der Arbeit nach Hause komme und vor dem PC sitzen kann?
- Weshalb kann man nicht jedes Mal mit dem selben Supporter am Telefon reden? Mehrere Male wusste die Person in der Hotline nicht, was ich das letzte Mal mit einem anderen Supporter besprochen hatte.
- Wenn man mir schon ein neues Betriebssystem auf CDs zuschickt, wäre es ganz gut, wenn diese zuest geprüft würden. Die CDs für die Neuinstallation von Windows Vista, auf die ich 14 Tage warten musste, waren defekt.
- Schliesslich musste der PC zur Reparatur in die Werkstatt. Zu meinem Erstaunen, nicht etwa ein HP-Betrieb. Und wenn der PC dann zurückkommt, möchte ich doch gerne wissen, was geflickt werden musste. Auch hier: Fehlanzeige.
Fazit: HP hat mein Vertrauen verspielt. Das nächste Mal werde ich sicher keinen HP-PC mehr kaufen.
