Archive for Juni, 2006

Was wäre, wenn Weltisco…

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Gut zu wissen: Wäre ich brasilianischer Fussballstar, hiesse ich so, sagt das Internet. Und steckte die Erfassung der Fussballtalente im Raum Bern in meiner Jugend nicht noch in den Kinderschuhen, hätte ich gestern den entscheidenden Penalty versenkt. Übrigens: ich bin nicht unglücklich über den Lauf, den mein Leben genommen hat.

Trümmliges “Casablanca”

Kürzlich in Zürch getrunken, und zwar im Tea Room Blunt: Ein kühles “Casablanca”-Bier. Auch wenn die Groupe des Brasseries du Maroc heute zu Heineken gehoert, mein Casablanca hatte einen “Zapfen” und war nicht gerade eine Offenbarung. Ich gehe davon aus, dass nicht der Islam dafür verantworltich ist, dass das Bier keine Spitzenleistung ist.

Mamma und ihr figlio

    Luigis vorrangiges Lebensziel ist das Vermeiden von Anstrengung. Liebstes Wirtstier ist “La Mama”, seine grossbrüstige Erzeugerin, die ihm seine halbseidenen Socken wäscht und jeden Tag Nudeln kocht, mit dick Sosse drauf. Wenn er ungefähr 30 Jahre alt ist, wechselt der italienische Mann die Köchin. Er heiratet, um sich fortzupflanzen. Die Folgen sind grausam. Eine ehemals strahlend schöne Italienerin verwandelt sich binnen weniger Monate in eine breithüftige Küchenmaschine – eine neue Mama. Das ist ihm aber egal, denn Luigi ist mit der Teilnahme an einem Autokorso beschäftigt, sofern sein klappriger Fiat es bis dahin schafft. Zum Essen ist er aber wieder da….

Bissiger kann man Vorurteile nicht kultivieren. Der Text auf Spiegel Online wird Reaktionen auslösen.

Gefährliche Möbel

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Worüber mal stolpert, wenn man den bevorstehenden Umzug im Kopf hat. Beware of Old Furniture via The Hidden Persuader.

Woran Journalisten denken

    “Journalisten denken heute weniger selbstverliebt als früher an ihre Kollegen, wenn sie schreiben, sondern mehr an ihre Leser. Sie fragen sich mehr als früher, Interessiert meine Botschaft die Leser wirklich?”

So “Tages-Anzeiger”-Chefredaktor Peter Hartmeier am 21. Juni anlässlich des MAZ Media-Podiums in Luzern. Tatsache ist: Immer mehr Journalisten befragen andere Journalisten – auch im “Tagi”. Ist dies wirklich das, was der Leser lesen will? Es gibt viel zu tun, Peter Hartmeier, packen Sie es an!

Susi Sutter

Sollte jemandem noch nicht klar sein, was ein metrosexueller Mann ist, für den gibts heute bei abend bei Schweiz-Südkorea Anschauungsunterricht – diesmal auf SF2.

Bewegung 23. Juni

Passend zum Tage: Der Mann, der mit seiner Tat für die Gründung der Bewegung verantwortlich war, ist ein halber Schweizer, und man kann ihn heute in der ARD beim Spiel Schweiz-Südkorea hören und sehen.

Sport ist auch Wort

“Reporter Star” statt “Music Star”: Der Nachwuchskommentatoren-Wettbewerb “Sport ist Wort” böte sich als Casting für die Auswahl künftiger helvetischer Sportkommentatoren geradezu an. Mehr dazu bei der Deutschen Sprachwelt – Die Plattform für alle, die Sprache lieben.

365 Tage Weihnachten

Wer nach der Veröffentlichung der Credit-Suisse-Studie Was den Haushalten unter dem Strich bleibt: Das verfügbare Einkommen in der Schweiz ins Grübeln gekommen ist, sollte vielleicht einen Umzug ins Wallis ins Auge fassen. In der Gemeinde Inden bei Leukerbad erhält man noch was als Steurzahler. Dank den Einnahmen aus den Wasserzinsen und der Beteiligung an der Kraftwerksgesellschaft Dala AG kann es sich die Gemeinde leisten: Ab kommendem Jahr offeriert sie ihren steuerpflichtigen Einwohnern nicht nur die freie Benutzung von Leukerbader Bädern, lokalen Bahnen und Bussen, sondern gewährt auch noch 20 Prozent Rabatt auf Einkäufe im Dorfladen und einen freiwilligen Beitrag an die Krankenkassenprämien. Eine Familie mit Kindern kann so mit Geschenken von mehreren tausend Franken pro Jahr rechnen. Ziel der Aktion ist es, neue Bewohner anzuziehen und damit das langfristige ueberleben der 105-Seelen-Gemeinde zu sichern. “Wir hätten auch die Steuern senken können, haben uns dann aber für den Indener Weg entschlossen. So profitiert jeder Bewohner gleich viel”, sagt Gemeindepräsident Bernhard Schnyder. Er ist überzeugt, dass Inden wieder zu einem attraktiven Wohnort wird und Zuzüger neuen Wind und neues Leben in das Dorf und die Gemeinde bringen werden.

Planet Welti höher gelegt

Plötzlich geht alles ganz schnell. Das dritte Mal hat es geklappt mit der Traumwohung mit Sicht über die ganze Stadt. Wunderbar. Mehr dazu nach dem 1. Juli. Wie man heute zu einer Wohung kommt? Zwei von drei Wohnungssuchenden nutzen das Internet, so auch ich, hier.